begrünte Fassade
Umsetzen

Energieeffizienz im Blick: KfW-Förderung

21. März 2019

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert im Rahmen von Gesamtkonzepten vereinzelt auch Maßnahmen der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung über Investitionszuschüsse oder zinsgünstige Kredite. In der Übersicht versammeln wir ausgewählte Programme. Für detaillierte Informationen zu den einzelnen Fördervoraussetzungen, Förderquoten sowie zum Antragsverfahren folgen Sie den entsprechenden Links im Text.

Das Vorhaben muss innerhalb Deutschlands liegen.

Wer im Rahmen eines Gesamtkonzepts zur Gebäudesanierung für die natürliche Dämmung seines Dachs oder seiner Außenwände eine Dach- oder Fassadenbegrünung umsetzen möchte, kann bei der KfW für Wohnimmobilien eine Förderung in Form eines Zuschusses oder eines Kredits beantragen. Dauerhafte Gebäudebegrünungen zählen im KfW-Programm Energieeffizient Sanieren (Zuschuss 430, Kredit 151/152) als Maßnahme zur Wärmedämmung. Für die Beantragung des Zuschusses müssen die Investitionskosten mindestens 3.000 Euro betragen. Die Fördersätze differieren je nachdem, ob die Gebäudebegrünung im Zuge einer Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder als energetische Einzelmaßnahme umgesetzt wird.

 

Voraussetzung für die Förderung ist die Bestätigung eines Energieeffizienz-Experten darüber, dass die Gebäudebegrünung die technischen Anforderungen der KfW erfüllt und fest verbunden mit bzw. Teil der thermischen Gebäudehülle ist. Die professionelle Baubegleitung durch diesen Sachverständigen fördert die KfW mit dem Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung (Zuschuss 431).

 

Die Investitionsbank Berlin (IBB) vergünstigt die Zinssätze beim KfW-Kredit für energieeffizientes Sanieren mit dem Programm IBB Energetische Gebäudesanierung zusätzlich noch einmal um bis zu 0,6 Prozent p.a. Voraussetzung ist, dass das Investitionsvorhaben in Berlin ist und die Förderbedingungen des KfW-Programms 151/152 eingehalten werden.

 

Dach- und Fassadenbegrünungen an Wohngebäuden können unter diesen Voraussetzungen auch im Zuge des Neubaus oder Ersterwerbs eines KfW-Effizienzhauses im Rahmen des Programms Energieeffizient Bauen (Kredit 153) gefördert werden.

 

Der KfW-Unternehmerkredit (Kredit 037/047) fördert Investitionen im gewerblichen Bereich. Hierbei sind im Zuge von Baumaßnahmen im Einzelfall auch Maßnahmen der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung förderfähig (z. B. Dach- und Fassadenbegrünungen, Entsiegelungsmaßnahmen).

  • Energieeffizient Sanieren, Zuschuss 430: natürliche Personen als Eigentümer von 1- bis 2-Familienhäusern oder Eigentumswohnungen
  • Energieeffizient Sanieren, Kredit 151/152: Träger von Investitionen zur Sanierung von Wohnimmobilien
  • IBB Energetische Gebäudesanierung: kommunale und private Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Vermieter und Investoren, Ersterwerber von neu sanierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen zur Vermietung mit Investitionsort in Berlin
  • Energieeffizient Bauen, Kredit 153: Träger von Investitionen zum Bau oder Ersterwerb von Wohnimmobilien
  • Unternehmerkredit 037/047: Träger von Investitionen im gewerblichen Bereich (z. B. Unternehmen, Freiberufler)

Der Förderantrag für Investitionszuschüsse ist vor Umsetzungsbeginn über das KfW-Zuschussportal zu stellen. Weiterführende Hinweise dazu finden Sie hier.

 

Die Förderung in Form eines Kredits muss von einem durchleitenden Finanzinstitut (z. B. IBB) bei der KfW beantragt werden. Der Förderberechtigte arbeitet den Förderantrag gemeinsam mit dem von ihm ausgewählten Finanzinstitut aus. Dieses reicht den Antrag bei der KfW ein und leitet den Kredit nach Bewilligung weiter.

 

Das Programm IBB Energetische Gebäudesanierung kann ausschließlich bei der IBB beantragt werden.